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Manchmal brauchen Träume etwas länger…

… um in Erfüllung zu gehen. Nein, meine so sehr erwünschte Freundin habe ich leider noch immer nicht gefunden. Dafür ist es mir gelungen, mir einen anderen großen Traum zu erfüllen: Eine Woche Urlaub auf dem Reiterhof! Der Hof Grüneberg liegt im gleichnamigen Ort im schönen Brandenburg. Meine Assistenz habe ich mitgebracht. Die Abrechnung war ziemlich kompliziert, aber am Ende gelang es allen Beteiligten, eine Lösung zu finden. Insgesamt dauerte die „Vorbereitung“ dieses Urlaubs etwa ein ¾ Jahr und öfter als einmal hatte ich das Gefühl, dass es nicht klappen könnte.

Gut, dass es immer wieder Menschen gab, die mich ermutigt haben, nicht aufzugeben. Hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, aber ein besonderer Dank gilt meiner Reittherapeutin, ohne die dieser Urlaub wohl nie zustande gekommen.

Der Hof Grüneberg ist ein wunderbarer Ort zum Entspannen und zur Erholung. Fast alle dort zur Verfügung stehenden Ferienwohnungen sind barrierefrei. Die von mir gewählte Wohnung Lankesee ist die größte. Zwei Schlafräume, ein Wohnzimmer, ein geräumiges Bad. Hilfsmittel, wie Pflegebett und Hebelifter können (gegen Gebühr) für die Dauer des Aufenthalts gemietet werden, ein Dusch-und Toilettenrollstuhl kann kostenfrei angefragt werden.

Auf dem Hof gibt es viele Tiere. Katzen, Hunde, Ziegen, Schweine, Hühner, Enten und Pferde. Letztere dürfen ausdrücklich NICHT gefüttert werden, streicheln ist aber selbstverständlich erlaubt. Neben dem von mir genutzten Angebots des therapeutischen Reitens wird dort Reitunterricht für Kinder und Erwachsene angeboten. Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass das gesamte Gelände (inklusive aller Tiergehege) komplett barrierefrei zugänglich ist. Auch die regelmäßig stattfindenden Gemeinschaftsaktionen – in unserem Fall das Pizzabacken – sind durchaus empfehlenswert.

Die Reittherapie konnte ich 5x nutzen (auch samstags). Für den Transfer auf das Pferd steht ein Hebelifter zur Verfügung und er findet in einem eigens dafür abgetrennten Areal statt. Die Reithalle ist groß und wirkt unglaublich hell. Ich durfte auf Lanka reiten, einer wunderbaren Kaltblutstute. Ihr Schritt wirkte im Verhältnis zu Shirleys Schritt unglaublich groß und schnell. Am Anfang war das tierisch gewöhnungsbedürftig, ich muss aber zugeben, dass sich das Sitzen auf Lankas Rücken am Ende der Woche beinahe absurd vertraut anfühlte. Wunderbar.

Aber, auch außerhalb des Reiterhofs gibt es viel zu sehen. Wir haben uns in diesem Jahr für den Baumwipfelpfad in Beelitz (Heilstätten), den Schlosspark in Rheinsberg und das nahegelegene Fürstenberg entschieden. Auf eine Bootstour in Rheinsberg, die ebenfalls barrierefrei möglich gewesen wäre, haben wir verzichtet, da die Begleitperson nicht unentgeltlich befördert wird. Aber auch die pulsierende Hauptstadt Berlin ist nur knapp 60 Kilometer entfernt.

Ein toller, wunderbarer und entspannender Urlaub ging viel zu schnell zu Ende. Ich hoffe und bete, dass ich die Tiere und Menschen dort im kommenden Jahr wiedersehen darf.

 

Liebeserklärung an ein Pferd

Pferde sind wunderbare Wesen, das hat mein Therapiepferd am Montag wieder einmal bewiesen. Nicht nur, dass sie sanft und gutmütig war wie immer, sondern auch, dass sie einmal mehr ihre Weisheit bewies: kurz bevor wir beginnen wollten zu traben, blieb Shirley stehen. Sie hatte bemerkt, dass die Lounge ihres Pferdeführers noch verknotet hatte. Kaum war diese entknotet, trabte sie beinahe wie von selbst los. Wunderbares Mädchen. Und, Shirley bewies ihre Weisheit gleich ein zweites Mal, wobei ich zum ersten Mal tatsächlich den Eindruck hatte, dass es uns gelungen war, miteinander zu kommunizieren: Als ich die Hände vom Griff hatte, ging Shirley vorsichtiger und begann leise zu schnauben. Beinahe sofort ahnte ich, dass sie gern viel ausgiebiger geschnaubt hätte, ihr aber wichtiger war, mir ihre Sicherheit zu geben. Also nahm ich die Hände wieder an den Griff, um Shirley die Möglichkeit dazu zu geben. Sie nutzte sie ausgiebig und machte mich damit sehr glücklich. Ein tolles Gefühl, sie verstanden zu haben. Toll, dieses Pferd. Bitte höre niemals auf mit mir zu sprechen und ich kann nur hoffen, dass uns noch ganz viele Jahre miteinander vergönnt sind. Für mich scheint es keinen sichereren Ort auf der Welt zu geben als Shirleys Rücken.

Kommunalwahl 2016

Es hat (noch) nicht sollen sein: persönlich habe ich den Einzug in den Stadtrat leider sehr knapp verpasst, dennoch bedanke ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die mir ihre Stimme und damit auch mir persönlich ihr Vertrauen gegeben haben. Wenn alles gut geht, auf ein Neues 2021.

Meinen Glückwunsch an alle gewählten Ratsmitglieder und natürlich an die 5 gewählten Grünen. Ihnen und euch allen wünsche ich eine politisch faire und in der Sache konstruktive Zusammenarbeit, die gute Entwicklungen für Achim ermöglicht und voranbringt.

Ich persönlich werde mich auch weiterhin im Rahmen meiner Möglichkeiten für grüne Anliegen in Achim einsetzen.

Fotokurs Hagenbeck mit Linda Peinemann

Bereits am folgenden Tag nach dem Kurs zur Heidefotografie stand der nächste Workshop auf dem Programm. Diesmal ging es nach Hagenbeck. Dieser Kurs war nahe am perfekten Kurs. Ein gutes, aber nicht zu heißes Wetter, eine wunderbare Gruppe, die mit viel Spaß und noch mehr gegenseitiger Hilfestellung unterwegs war und bei fast allen Tiergehegen zum richtigen Zeitpunkt gewesen. Es ist kaum zu beschreiben, wie wohl ich mich an diesem Tag gefühlt habe. So in allen meiner Workshops angenommen zu sein und zu erleben, dass das gemeinsame Hobby der Fotografie verbindender ist, als die Trennung durch meine Einschränkung erfüllt mich mit Glück und Dankbarkeit. Danke, dass ich Teil von etwas so Schönem sein kann. Das ist gelebte Inklusion! Danke auch an alle, die mir bei der Entstehung dieser wunderbaren Fotos geholfen haben.

Fotokurs “Pestruper Gräberfeld” mit Linda Peinemann

Der hier angesprochene Fotokurs war in mehrfacher Hinsicht für mich außergewöhnlich. Nicht nur, dass mit dem Thema „Heide“ zum ersten Mal ein Landschaftsfotografie-Kurs auf meinem Programm stand. Wieder übernahmen auch zwei Kursteilnehmerinnen meine Assistenz. Das umfasste auch das Abholen und nach Hause bringen. Das war  auch diesmal wiedereine wunderbare Erfahrung, die zu diesem wunderbaren Abendkurs mit gemeinschaftlichem Ausklang perfekt passte. Danke, ihr zwei. Ihr habt das sehr gut gemacht, sehr gern noch öfter.

Spontaner Fotoausflug in den Weltvogelpark Walsrode

In meinen diesjährigen Urlaub gab es gleich zu Beginn eine schöne Überraschung. Eine kleine Gruppe von Hobbyfotografen und Kursteilnehmern von Linda Peinemann verabredete sich spontan zum Fotoausflug in den Weltvogelpark Walsrode. Ich durfte und konnte dabei sein. Es war ein wunderschöner Tag, der mir sehr viel Spaß gemacht hat und, wie ich finde, ganz gute fotografische Ergebnisse produziert hat.

Natur- und Makrofotografie mit Linda Peinemann

Zu Beginn des Monats Juli stand der Kurs Natur- und Makrofotografie auf dem Programm. Die Aufnahmen sind in einem der größten und vielfältigsten Privatgärten der Region entstanden. Pflanzen und Bäume boten hier ähnlich viele Fotomotive wie dekorative Accessoires, die dem Garten eine besondere und einmalige Atmosphäre verleihen.

Dankbarkeit

In einer Zeit, in der die Welt immer verrückter zu werden droht, in der Gewalt und Hass leider immer präsenter und in immer wieder neuen Formen sichtbar werden, sollten wir zwei Dinge neu lernen: Das Glück in kleinen Dingen zu sehen und zu suchen und dankbar zu sein, für Orte oder Dinge, die uns innere Ruhe und Ausgeglichenheit schenken.

Es ist für mich ein unglaubliches Glück, wenn „mein“ Therapiepferd von sich aus zur Begrüßung an das Weidetor kommt, es erdet mich, ihre Wärme und ihre Kraft zu spüren und es erfüllt mich mit Dankbarkeit, diesen Ort zu haben, wo ich glücklich bin und Ruhe finde. Danke, an alle die dazu beitragen und das möglich machen.

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Zweiter Kurs mit Linda im Zoo am Meer

Um die sechsmonatige Pause wettzumachen, folgte bereits eine Woche nach dem Architekturkurs der zweite Workshop mit Linda. Diesmal im Zoo am Meer. Ein in jeder Hinsicht besonderer Workshop, denn zum ersten Mal übernahmen mit Antje und Maike zwei Kursteilnehmerinnen meine persönliche Assistenz. Großartiges Debüt! Und dann auch noch Antjes neues Riesen-Tele an meiner Kamera. Für die Blaufußtölpel ein wahrer Segen. Die Ergebnisse, finde ich, gehören zu den wirklich gelungenen Fotos! Vielen Dank an alle, die mir diese tollen Fotokurse ermöglichen. Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung durch den Zoo am Meer.

 

Erster Fotokurs mit Linda nach einem halben Jahr

Nach einem halben Jahr Pause war es soweit: Der erste Fotokurs mit Linda Peinemann nach sechs Monaten. Thema diesmal: Architektur. Klingt in der Theorie ziemlich kompliziert angesichts aller Linien, auf die man achten soll. In der Praxis war es ein spannender und lehrreicher Kurs, der aber auch in der Umsetzung ziemlich herausfordernd ist. Trotzdem sind schöne Ergebnisse entstanden, von denen die meisten noch nachbearbeitet wurden.