Und wieder ist ein Jahr vergangen…

Leider habe ich es wieder einmal nicht geschafft, regelmäßig über meine reiterlichen Aktivitäten zu berichten und wieder einmal gelobe ich Besserung. Zumindest also die gleiche Prozedur wie im letzten Jahr. Lassen Sie uns also gemeinsam hoffen, dass es nicht in einem „Die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr“ endet.

Dabei hätte dieses Jahr auch in reiterlicher Hinsicht mehr als nur diese eine, aber dafür ausführliche Erwähnung verdient. Denn, nicht nur, dass es mir erscheint, als wachse mit jeder absolvierten Stunde das Vertrauen zwischen mir und Shirley, wir haben beide unglaubliche Fortschritte gemacht. Shirley traut sich zunehmend Pferd zu sein. Mittlerweile schnaubt sie regelmäßig unter dem Reiter, etwas was sie zuvor sich nie getraut hatte. Anfänglich nur sehr zaghaft, mittlerweile ausgiebig und so regelmäßig, dass ihre Entspannung auch für mich als Reiter spürbar wird. Zudem wirkt es manchmal geradezu so, als könne Shirley sich „draußen“ noch weiter und tiefer entspannen als in der Halle, denn dort ist es zum ersten und bisher einzigen Mal passiert, dass ihr Schnauben bis in die Schweifrübe durchschwang und spürbar war. Danach war der Schritt leicht wie selten.

Ein weiterer großer Fortschritt ist, dass wir nun sehr regelmäßig traben und in eine schnellere Gangart anschlagen. Während es sich am Anfang unfassbar wackelig schien, fühlt es sich inzwischen beinahe so gut und so sicher an wie ihr Schritt. Manchmal kommt es mir fast so vor, als könne ich den Trab besser aussitzen als den Schritt. Allerdings verdient Shirley auch ein besonderes Kompliment dafür, dass sie nach jeder Trabrunde stehen bleibt, um meinen Sitz durch die anwesenden Menschen kontrollieren zu lassen. Sie ist einfach ein ganz wunderbares zauberhaftes Pferdemädchen und ich kann nur hoffen, dass ich noch viele viele Jahre mit ihr und diesen wunderbaren Menschen an dem Ort verbringen darf, an dem ich mein Glück wiederfand.

Für Alle, die noch keine Vorstellung davon haben, wie eine Reitstunde bei mir aussehen kann, der kann sich in dem knapp 13-minütigen Video in diesem Beitrag einen Eindruck verschaffen.

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