Und wieder ist ein Jahr vergangen…

Leider habe ich es wieder einmal nicht geschafft, regelmäßig über meine reiterlichen Aktivitäten zu berichten und wieder einmal gelobe ich Besserung. Zumindest also die gleiche Prozedur wie im letzten Jahr. Lassen Sie uns also gemeinsam hoffen, dass es nicht in einem „Die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr“ endet.

Dabei hätte dieses Jahr auch in reiterlicher Hinsicht mehr als nur diese eine, aber dafür ausführliche Erwähnung verdient. Denn, nicht nur, dass es mir erscheint, als wachse mit jeder absolvierten Stunde das Vertrauen zwischen mir und Shirley, wir haben beide unglaubliche Fortschritte gemacht. Shirley traut sich zunehmend Pferd zu sein. Mittlerweile schnaubt sie regelmäßig unter dem Reiter, etwas was sie zuvor sich nie getraut hatte. Anfänglich nur sehr zaghaft, mittlerweile ausgiebig und so regelmäßig, dass ihre Entspannung auch für mich als Reiter spürbar wird. Zudem wirkt es manchmal geradezu so, als könne Shirley sich „draußen“ noch weiter und tiefer entspannen als in der Halle, denn dort ist es zum ersten und bisher einzigen Mal passiert, dass ihr Schnauben bis in die Schweifrübe durchschwang und spürbar war. Danach war der Schritt leicht wie selten.

Ein weiterer großer Fortschritt ist, dass wir nun sehr regelmäßig traben und in eine schnellere Gangart anschlagen. Während es sich am Anfang unfassbar wackelig schien, fühlt es sich inzwischen beinahe so gut und so sicher an wie ihr Schritt. Manchmal kommt es mir fast so vor, als könne ich den Trab besser aussitzen als den Schritt. Allerdings verdient Shirley auch ein besonderes Kompliment dafür, dass sie nach jeder Trabrunde stehen bleibt, um meinen Sitz durch die anwesenden Menschen kontrollieren zu lassen. Sie ist einfach ein ganz wunderbares zauberhaftes Pferdemädchen und ich kann nur hoffen, dass ich noch viele viele Jahre mit ihr und diesen wunderbaren Menschen an dem Ort verbringen darf, an dem ich mein Glück wiederfand.

Für Alle, die noch keine Vorstellung davon haben, wie eine Reitstunde bei mir aussehen kann, der kann sich in dem knapp 13-minütigen Video in diesem Beitrag einen Eindruck verschaffen.

Agent 6 (Tom Rob Smith)

Leo Demidov ist eine Ausnahme. So schnell wie er hatte es noch kaum jemand zum Ausbilder bei der Geheimpolizei gebracht. Er gilt als sehr guter Mann. Unglücklicherweise verliebt sich sein aktueller Schützling in die schöne Künstlerin Paulina. Zunächst beschützt Demidov seinen Schützling und als der bekennende Kommunist Jesse Austin Russland besucht wird Demidov mit der Organisation der Sicherheitsvorkehrungen betraut Ein Lichtblick, nachdem Demidov gerade einen Korb von der schönen Lena erhalten und die Akte seines Schützlings mit der dringlichsten Bearbeitungsstufe versehen hatte. Doch der Besucher hält sich nicht an Absprachen und Anweisungen und torpediert die ausgeklügelten Sicherheitsvorkehrungen ein ums andere Mal und es kommt beinahe zur Katastrophe. Als dann auch noch die schöne Paulina stirbt, hat Demidov endgültig genug und quittiert den Dienst. Dafür gewinnt er das Herz der schönen Lena, der es gelingt Karriere zu machen. Inmitten des Kalten Krieges soll sie Versöhnungskonzerte geben, denen auch Diplomaten der Vereinten Nationen beiwohnen sollen. Unmittelbar nach dem Applaus kommt es zur Katastrophe. Jesse Austin wird vor dem UN-Gebäude erschossen. Schnell wird ausgerechnet Demidovs Adoptivtochter zur Hauptverdächtigen und für den ehemaligen, verarmten Geheimagenten beginnt der gefährlichste Einsatz seines Lebens und er weiß, dass es keinen Weg zurück gibt…

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Das Herz ist ein einsamer Jäger (Carson McCullers)

John Singer und Spiros Antonapolos sind sehr unterschiedliche Menschen und dennoch vereinen sie zwei Dinge: Die beiden sind beste Freunde und sie sind beide taubstumm. Sie teilen alles: Den Weg zur Arbeit, Freud und Leid, sogar die Wohnung. Doch dann wird alles anders: Spiros erkrankt und verwandelt sich von einem ruhigen Menschen zu einem pöbelnden Zeitgenossen, der ab und an mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Aus Angst, dass er für die entstandenen Schäden aufkommen müsse, weist sein Vetter Charles Parker Spiros in eine Nervenheilanstalt ein. Als Reaktion darauf zieht sich auch Singer immer weiter zurück, lediglich arbeiten geht er noch. Seine Mahlzeiten nimmt er nun regelmäßig im Café New York ein. Dort lernt er unterschiedlichste Menschen mit ihren Sorgen und Nöten kennen. Als der Café-Besitzer seine Frau verliert, eint alle Protagonisten eines: schmerzhafte Einsamkeit…

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Abgründe (Arnaldur Indridason)

Sigudur Oli hofft auf eine ruhige Zeit als Urlaubsvertretung von Kommissar Erlendur, doch damit ist es schnell vorbei: Ein ehemaliger Schulfreund bittet ihn um Hilfe: Er war auf einer Erotik-Party gewesen und jemand hatte von ihm delikate Fotos gemacht. Oli erfüllt den Wunsch nach langem Zögern und verspricht seinem Freund zumindest, der Fotografin einen Besuch abzustatten. Was als harmloses und inoffizielles Gespräch geplant war, führt ihn unmittelbar in eine Mordermittlung. Als Oli eintrifft, findet er den Fotografen schwer verletzt auf, brutal zusammengeschlagen. Als sie stirbt, gerät der Schulfreund in Verdacht. Der Fall wird noch komplexer, als ein weiterer Verdächtiger Oli einen acht Sekunden langen Filmstreifen übergibt, auf dem Dinge zu sehen sind, die man auch keine Sekunde länger ertragen würde…

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Kammerflimmern (Anne und Even Holt)

Die Abteilungsoberärztin Sara Zuckermann gilt als eine der neuen Koryphäen am norwegischen Ärztehimmel. Ihr ist noch nie ein Patient auf dem Operationstisch gestorben und auch der Operationsplan für den 4. Mai 2010 sieht nach so etwas wie Routine aus und das ist gut so. Schließlich soll sie ihrem Mentor und Liebhaber, einem Professor, der gerade seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, einen Microdefibrilator einsetzen. Es kommt zu unerwarteten Komplikationen und Sara braucht ihr ganzes Können, um das Leben des Patienten zu retten. Der Professor erholt sich gut und erleidet dennoch wenige Tage später einen tödlichen Herzinfarkt. Die Vermutung, dass es sich um einen Ärztefehler gehandelt haben könnte, bekommt neue Nahrung als der neuen Hoffnung am Ärztehimmel ein weiterer Patient nach demselben Eingriff bei dem ein Implantat desselben Herstellers verwendet wurde, stirbt. Unverhofft findet die Oberärztin das dem Professor eingesetzte Implantat in ihrer Kitteltasche. Nun beginnt Sara zu ermitteln, ohne auch nur zu ahnen, dass die Ergebnisse ihrer Ermittlungen das Gesundheitssystem und den Staat in ihren Grundfesten erschüttern könnten.

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Der große Gatsby (Francis Scott Fitzgerald)

Die Hörbuchfassung eines der größten Werke der Literaturgeschichte. Nick Carraway erzählt die Lebensgeschichte seines Nachbarn Jay Gatsby. Alles an ihm hat das Zeug zur Legende, insbesondere seine Partys, zu denen man einfach hingeht, statt eingeladen zu werden. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass alsbald die aberwitzigsten Gerüchte über die Herkunft seines Reichtums entstehen. Nick Carraway erzählt die Geschichte seines Nachbarn und eines Menschen, der scheinbar alles hat und dennoch tief unglücklich ist….

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Der Fledermausmann (Jo Nesbo)

Als in Australien eine junge Norwegerin ermordet wird, ist das für die Osloer Polizei eine willkommene Gelegenheit, den trinkfesten Kommissar Hole für längere Zeit „auszuquartieren“. Am anderen Ende der Welt bekommt der Kommissar Unterstützung von einem Kollegen, der zur Bevölkerungsgruppe der australischen Ureinwohner gehört. Im Zuge der Ermittlungen finden die Ermittler Gemeinsamkeiten mit vier weiteren Morden aus den vergangenen zehn Jahren. Doch alle noch so kleinen oder auch scheinbar vielversprechenden Spuren führen ins Nichts. Als dann auch noch Harrys Kollege Selbstmord begeht, stehen alle vor einem schier unlösbaren Rätsel…

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Die Einsamen (Hakan Nesser)

Die Geschichte beginnt 1969 als ein junger Mann mit Namen Richard Emanuel Berglund zum ersten Mal nach Upsala kommt, um dort Theologie zu studieren. Dass er anders ist, weil er Wochentage farbig sieht und Dienstage abgrundtief hasst, ahnt hier niemand. Schnell findet Richard neue Freunde, insbesondere Thomas Winkler, der mit seiner Schwester und seiner Freundin hier lebt. Diese vier, sowie ein weiteres Pärchen und natürlich auch Richards Freundin unternehmen drei Jahre später eine gemeinsame Busreise, die sehr harmonisch beginnt, in deren Verlauf sich aber innerhalb der Gruppe zunehmend Spannungen aufbauen und an deren Ende eine schicksalhafte Entscheidung steht, die ein Menschenleben fordert. Von all dem ahnt Inspektor Barbarotti nichts, als er 35 Jahre später an einer beliebten Stelle für Selbstmörder einen Toten findet…

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