Misterioso (Arne Dahl)

Paul Hjelm ist Polizist mit Leib und Seele, doch er ist in allererster Linie Mensch. Diese schlichte und doch bemerkenswerte Tatsache wird ihm Beinahe zum Verhängnis, als er bei einer Geiselnahme im Ausländeramt, mit der ein Flüchtling seine Abschiebung verhindern will, beherzt eingreift, statt auf das Spezialkommando zu warten. Obwohl die Sache gut geht und Hjelm teilweise als Held gefeiert wird, sieht er sich einer internen Ermittlung gegenüber, schließlich hat er mit seiner Aktion so ziemlich jede Dienstvorschrift bei Geiselnahmen mindestens einmal verletzt. Doch bevor diese Ermittlung beginnt, wird Hjelm auf ziemlich undurchdringlichen Wegen nach Stockholm berufen um seinen Dienst zukünftig in einer neu gegründeten Spezialeinheit zu versehen. Deren erster Fall lässt auch nicht lange auf sich warten: In perfekten Verbrechen ohne jede Spur werden binnen kurzer Zeit mehrere angesehene schwedische Geschäftsleute ermordet. Als schließlich bei einem weiteren Mord kasachische Munition sichergestellt werden kann, scheint alles auf Morde der Mafia hinzudeuten. In der Folge passiert lange kein weiteres Verbrechen, doch dann geschieht ein vierter Mord und es ist klar, dass es nicht der letzte bleiben wird. Dieses Mal ist die einzige Spur am Tatort ein rätselhaftes Jazzstück und es ist kein klarer Zusammenhang erkennbar. Ein spannender erster Fall für die A-Gruppe… Die vollständige Rezension finden Sie hier.

Grand Cru (Martin Walker)

Mitten in der Nacht wird Bruno durch die Sirene, die die Bewohner von Saint-Denis vor Feuer und anderen Gefahren warnen soll, aus dem Schlaf und recht angenehmen Träumen gerissen. An diesem Einsatz, der mit einem in Brand geratenen Feld beginnt, ist vieles seltsam- Nicht nur, dass der Anruf, der die Feuerwehr alarmierte, anonym –und aus einer weit vom Brandherd entfernten Telefonzelle erfolgte. Nein, auch der abgebrannte Schuppen auf dem Feld, den Bruno noch nie bemerkt hatte und die Tatsache, dass es dort Wasser-sowie Computeranschluss gibt. Als es wenig später zu einer Explosion kommt, steht Bruno vor mehr als einem Rätsel. Als ob das noch nicht genug wäre erhält der Bürgermeister ein Angebot, das ebenso verlockend wie unmoralisch ist: Ein internationales Weinunternehmen will einen Großteil des Saint-Denis umgebenden Tals für 10 Millionen Euro kaufen und in die Massenproduktion von Qualitätswein investieren. Dieses Angebot entzweit nicht nur das kleine Städtchen, es stellt auch die tiefe Freundschaft Brunos mit dem Bürgermeister vor eine echte Zerreißprobe. Als wenig später zwei Leichen – eine davon auch noch in einem Weinfass- auftauchen, droht die Situation zu eskalieren. Seine Ermittlungen führen Bruno in das Herz der Weindynastie und auch auf die Spur eines längst vergessen geglaubten Familienstreits. Lesen Sie die vollständige Rezension hier auf www.leser-welt.de