Reiten ist Kopfsache

Nachdem die erste Reitstunde auf Shirley so phantastisch – und eigentlich viel besser als erhofft oder gar erwartet – lief, freute ich mich ganz wahnsinnig auf die zweite mit ihr. Ich hatte mir nur vorgenommen, diesmal etwas ruhiger auf Shirley aufzusteigen, denn bei der Premiere hatte ich für mein Gefühl viel zu viel Körperspannung. Also versuchte ich, mich mit Hilfe von Atemtechniken, die mir eine der Reittherapeutinnen im Stall vorher gezeigt hatte und die ursprünglich der Schwangerschaftsgymnastik entstammen, bereits auf der Hinfahrt etwas zu beruhigen. Klappte auch ganz gut. Als ich dann auf dem Pferd saß, spürte ich aber sofort, dass etwas anders war. Shirleys Schritt fühlte sich wackliger an als in der Woche zuvor, gefühlt saß ich zunächst einen halben Millimeter zu weit rechts, dann zu weit links. Ich kam nie in Shirleys Rhythmus, spürte diesmal nicht, mich fallen lassen zu können. Witzigerweise spürte Shirley das sofort und versuchte mich, in dem sie heftiger auftrat, wieder auf sich zu konzentrieren. Doch diesmal war ich viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt, um auf mein Pferd zu hören, schade!

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