Der Feind im Schatten (Henning Mankell)

Mitten in einer Ermittlung erhält Kurt Wallander einen unerwarteten Anruf. Seine Tochter ist am Telefon und bittet ihn um ein privates Treffen. Am Strand erfährt Wallander, dass er bald Großvater werden wird. Überrascht – schließlich hatte er nicht einmal gewusst, dass Linda zurzeit in einer festen Beziehung lebte – aber auch sehr erfreut, feiert Wallander die Neuigkeit in einem Restaurant. Dort passiert ihm ein schlimmer Fehler: Er lässt seine Dienstwaffe dort liegen und sie wird entwendet. Doch hatte er sie überhaupt mitgenommen? Er konnte sich nicht daran erinnern und zu viel Alkohol hatte Wallander sicher auch nicht getrunken. Doch, es kommt noch schlimmer: Obwohl mit der liegengelassenen Waffe kein Unheil angerichtet worden war, wird Wallander „freiwillig“ beurlaubt. Da kommt Wallanders Tochter eine Idee: Ihr Schwiegervater in Spe feiert seinen 75. Geburtstag und sie lädt ihren Vater ein, auch auf die Party zu kommen. Als Wallander und der Jubilar auf der Terrasse stehen, bekommt dieser plötzlich Angst und erzählt Wallander von Ereignissen, die sehr lange zurückliegen. Als dann auch noch Lindas Schwiegereltern nacheinander ohne erkennbaren Grund verschwinden, bittet Linda Wallander ihren Vater um Hilfe und dieser beginnt private Ermittlungen…

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Reiten ist Kopfsache

Nachdem die erste Reitstunde auf Shirley so phantastisch – und eigentlich viel besser als erhofft oder gar erwartet – lief, freute ich mich ganz wahnsinnig auf die zweite mit ihr. Ich hatte mir nur vorgenommen, diesmal etwas ruhiger auf Shirley aufzusteigen, denn bei der Premiere hatte ich für mein Gefühl viel zu viel Körperspannung. Also versuchte ich, mich mit Hilfe von Atemtechniken, die mir eine der Reittherapeutinnen im Stall vorher gezeigt hatte und die ursprünglich der Schwangerschaftsgymnastik entstammen, bereits auf der Hinfahrt etwas zu beruhigen. Klappte auch ganz gut. Als ich dann auf dem Pferd saß, spürte ich aber sofort, dass etwas anders war. Shirleys Schritt fühlte sich wackliger an als in der Woche zuvor, gefühlt saß ich zunächst einen halben Millimeter zu weit rechts, dann zu weit links. Ich kam nie in Shirleys Rhythmus, spürte diesmal nicht, mich fallen lassen zu können. Witzigerweise spürte Shirley das sofort und versuchte mich, in dem sie heftiger auftrat, wieder auf sich zu konzentrieren. Doch diesmal war ich viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt, um auf mein Pferd zu hören, schade!